Hoch hinaus und tiefer Fall / Tag 8

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Der Weg führt weiter durch Kolumbien und die Anden, an einem neuen abenteuer-aufregenden Tag.

Da Guido gestern so spät angekommen war, hat er sich heute früh noch kurz das kleine Städtchen Pasto angeschaut, seinen Übernachtungsort.

Danach ging es aber schon schnell wieder aufs Rad und in die Berge, weiter nach Popayan. 80km vor dem Ziel geriet er aber plötzlich in einen Stau. Wirklich gut, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, denn so entschied er sich einfach an den wartenden Autos vorbei zu fahren, während sich das Kamera Team ihrem Schicksal ergeben musste. Schnell noch eine Flasche Wasser eingesteckt und weiter.

Ein paar Kilometer weiter eröffnete sich dann auch der Grund des Staus. Ein Lastwagen war in einer Kurve abgestützt, 400m tief hieß es, aber dem Fahrer ist dank Sprung aus dem Auto wohl nichts passiert.

Sein Wasser schenke Guido einem Soldaten, der in der Sonne am Unfallort schwitzte… Das wurde ihm dann fast zu Verhängnis, denn nach 2,5 Stunden weiteren Weg in der prallen Hitze, wäre ein bisschen Wasser schon gut gewesen. Gerettet wurde er von einer alten Dame die ihm Wasser aus der Leitung in einer Schüssel anbot.

Das Team war immer noch nicht weitergekommen, Guidos Handy-Akku alle und die Dämmerung nicht mehr fern. Auch Handy-Auflade-Versuche in einer Imbissstation missglückten. Doch dann die erlösende Stimme aus dem Funkgerät. Guido und sein Team konnten wieder zusammenfinden und das auch glücklicherweise vor der Dämmerung.

Denn im Dunkeln ist es in den Anden auch wirklich dunkel.

Ein spannender Tag ging zu Ende und morgen wird eine Flasche Wasser mehr mitgenommen 😉 Auf nach Popayan…

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