Einmal in die Welt und zurück


Die Goldhelm Schokoladen Manufaktur kennt inzwischen wohl jeder Erfurter. Nicht nur durch die beiden Läden auf der Krämerbrücke, dem Lieblingsort Erfurter Touristen, ist die Manufaktur für Menschen aus der ganzen Welt inzwischen ein Begriff. Sie alle eint die Liebe zum schönen Detail, zur Kunst des Handwerks und des guten Geschmacks. Kaum vorstellbar, dass diese Geschichte erst vor zwölf Jahren begann.

Damals kehrte Alexander „Alex“ Kühn von einer langen Reise durch Europa und Australien und zu sich selbst in seine Heimat nach Erfurt zurück.

2005, im Haus zum „Zum Güldenen Helm“ begann die Geschichte der Goldhelm Schokoladen Manufaktur.

Eine dunkle Schokoladentafel mit Rosa Pfeffer, hauchdünn und frei ausgezogen auf der Marmorplatte war die erste Schokolade, die in der kleinen Laden-Küche auf der Krämerbrücke entstand.

Nach traditioneller Handwerkskunst und mit eigenen Rezepturen experimentierte der Chocolatier mit der Fertigung handgemachter Schokoladen. „Alle meine Interessen“, sagt er rückblickend, „für die es schwierig war, einen Beruf zu finden, habe ich auf einmal beim Essen wiedergefunden.“

Jede Praline und jede Tafelschokolade stellen das Team um Alex Kühn in Handarbeit her. Sie verstehen ihr Handwerk als Lebensart.

Auf eine Zutat legen sie hier besonderen Wert. Sie ist auch auf jeder Verpackung zu lesen: Liebe. Die beginnt beim fairen Einkauf von Edelkakao direkt von den Kooperativen vor Ort, führt über die Verwendung frischer saisonaler Zutaten am liebsten aus der thüringischen Heimat über die sorgfältige Handarbeit bis hin zur liebevollen Verpackung. Auch die wird im eigenen Haus entwickelt und von Chefchocolatier Alex Kühn selbst gestaltet. Heute produziert Goldhelm Tafelschokoladen, gefüllte Canache Schokoladen, frische Pralinen, Trüffel, Schokocremes, Kuchen, Eis und vieles mehr. Dazu gibt es Verkostungen von Schokolade & Wein, Pralinen-Workshops, sowie Schokoladen-Abend-Dinner, um die Philosophie und Freude an der Schokolade mit anderen zu teilen.