Das erste Etappenziel erreicht / Tag 19 & 20

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Die vorletzte Etappe in Kolumbien war landschaftlich nicht besonders spannend und eher trist. Hier wo es Richtung Meer und ins Flachland geht, hat sich in den Regionen viel Industrie angesiedelt. Die infrastrukturelle Nähe zum Meer begünstigt natürlich auch den Handel. Die Städte und Ort werden größer und verlieren den Abenteure-Dschungel-Charakter des bergigen und ländlichen Raums.

Guido und sein Team sind endlich in der Hafenstadt Cartagena de Indias angekommen. Das letzte Ziel in Südamerika ist erreicht! Das muss erstmal mit einem Bier mit dem Team gefeiert werden.

Cartagena ist das Highlight vieler Kolumbien Reisen, das hatte uns schon unser Partner Vive Kolumbien erklärt. Es ist eine sehr schöne Stadt mit vielen kleinen Gassen, bunten Häusern und buntem Treiben auf den Straßen. Dem entsprechen hat es aber auch sehr viele Touristen. Aber noch so viel Dschungel und kleinen Dörfern, bringt das natürlich auch mal wieder ein bisschen Leben in den Abenteuer-Radfahrer-Alltag. An der Küste ist es richtig warm mit einer besonders hohen Luftfeuchtigkeit. Selbst um 21 Uhr nachts sind es noch 30°.

Mit ca. 1.000.000 Einwohner ist Cartagena die  Hauptstadt des Departamentos Bolívar und liegt direkt an der Karibikküste von Kolumbien. Die „Perle oder Königin der Karibik“ ist wohl die touristischste Stadt des Landes, aber eben auch eine der schönsten Kolonia-Städte, die es hier gibt. Das Zentrum der Stadt ist mit riesigen Wolkenkratzer versehen, aber das ist nicht der schön Teil. Im “Centro Historico” hinter einer 13km langen historischen Mauer liegt die schöne Altstadt und das touristische Leben versteckt. Das Labyrinth aus kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster gehört natürlich zum UNESCO Weltkulturerbe.

Morgen muss sich Guido kurz sortieren, Cartagena angucken und dann geht’s auch schon ab aufs Boot.

Es darf gefeiert werden – Das habt ihr euch sowas von verdient 😉